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Hier finden sie alle Artikel / Berichte zur 2. Volmetal-Klassik ...

08. März 2017

 

Heute wird erklärt, wie auf der WP bei der Volmetal-Klassik gewertet wird.

Das Team bekommt für die Fahrstrecke der WP eine Zeitvorgabe genannt. Ziel ist es, die vorgegebene Zeit, möglichst genau einzuhalten.

 

Zuerst ein Beispiel für eine kurze WP (bis 300 Meter):

 

So könnte die Aufgabe für eine kurze WP bei der Volmetal-Klassik formuliert sein:

 

Fahren sie die WP in 50 Sekunden. Die Streckenlänge beträgt 250 Meter.

 

Wir wissen, auf der kurzen WP gilt ab dem Schild Start bis zum Schild STOP, absolutes Halteverbot.

 

Nehmen wir mal an, sie fahren die WP in 51,28 Sekunden dann wären sie 1,28 Sekunden zu langsam. Dafür bekommen sie 1,28 Punkte.

 

Wären sie die WP  in einer Zeit von 49,32 Sekunden gefahren, dann wären sie 0,68 Sekunden zu schnell gewesen und würden dafür 0,68 Punkte bekommen.

 

Es spielt also keine Rolle ob sie zu schnell oder zu langsam fahren. Es wird ausschließlich die Abweichung zur Sollzeit bewertet.

 

So weit so gut, kommen wir zur langen WP.

 

So könnte die Aufgabe für eine lange WP bei der Volmetal-Klassik formuliert sein:

 

Fahren sie die WP in 176 Sekunden. Die Streckenlänge beträgt 1,56 km.

 

Wir wissen: 176 Sekunden, das sind 2 Minuten und 56 Sekunden.

 

Nehmen wir mal an, sie fahren die WP in 2:56,47 Minuten, dann wären sie 47/100 zu langsam. Dafür bekommen sie 0,47 Punkte.

 

Wären sie die WP  in einer Zeit von 2:55,53 Minuten gefahren, dann wären sie 47/100 zu schnell gewesen und würden dafür auch 0,47 Punkte bekommen.

 

Es spielt also auch auf der langen WP keine Rolle ob sie zu schnell oder zu langsam sind. Es wird, genau wie bei der kurzen WP, ausschließlich die Abweichung zur Sollzeit bewertet.

 

 

Es gibt aber moch andere Regeln für die Wertung:

 

Sollten sie die vorgegebene Zeit um mehr als 10 Sekunden verpassen, dann bekommen sie dafür maximal 10 Punkte.

 

Beispiel:

 

Sie würden die lange WP in 3:16,55 Minuten statt in der vorgegebenen Zeit von 2:56 Minuen fahren, dann wären sie 20,55 Sek. zu langsam gefahren. Sie bekommen aber keine 22,55 Punkte, sie bekommen für die Fahrzeit auf der WP maximal 10 Punkte.

 

Eine Abweichung von mehr als 10 Sekunden auf der kurzen WP können wir uns nur schwer vorstellen aber wenn es so wäre, dann gilt die 10 Punkte Regelung auch für die kurze WP.

 

 

Gibt es noch andere Wertungen für die man auf der WP Punkte bekommt ?

 

Ja, die gibt es !

 

Auf einer langen WP können bei der Volmetal-Klassik Stempelkontrollen (SK‘s) vorkommen. Sollten sie so eine SK auslassen, dann bekommen sie dafür genauso 10 Punkte als wenn sie anderswo eine SK auslassen.

 

Diese Wertung beleibt von der Regel „Maximale Punkte“ unberührt. Das heißt: Wenn sie die Zeit um mehr als 10 Sekunden überschreiten und eine SK auslassen, dann würden sie 20 Punkte auf dem Fahrtabschnitt der WP bekommen.

 

Warum ?

 

Die Zeitnahme und dessen Auswertung und die Auswertung der SK Kontrollen, sind zwei verschiedene Baustellen und die Punkte werden erst ganz zum Schluss addiert.

 

Sie bekommen auch 10 Punkte :

 

Wenn sie auf einer kurzen WP nach dem Start und vor dem Schild Stop halten.

 

Wenn sie auf einer langen WP, nach dem gelben Zielvorankündigungsschild und vor dem Schild STOP halten.

 

Wenn sie auf der WP unerlaubt halten, bekommen sie 10 Punkte, die Zeitnahme wird dann nicht zur Wertung herangezogen. Die Entscheidung wird von einem Sachrichtern getroffen und ist endgültig.

 

 

Die oben beschriebenen Punkte, sind die, die am meisten vergeben werden. Es gibt aber noch andere Vergehen für die sie auf der WP bestraft werden können.

 

Eine Möglichkeit der Bestrafung auf der WP ist die Startverweigerung / Startverzögerung.

 

Wenn für sie der WP Start freigegeben wurde und sie nicht innerhalb der nächsten 30 Sekunden den Startplatz verlassen, dann behindern sie den Ablauf der Rallye und werden von der Wertung ausgeschlossen. Es spielt dabei keine Rolle ob ihr handeln selbstverschuldet (Abwürgen beim anfahren) oder durch einen technischen Defekt hervorgerufen wurde.

 

Diese Bestrafung wird durch Sachrichterentscheidung getroffen und ist ebenfalls endgültig. Ihr Fahrzeug zur Seite geschoben, sie müssen ihre Bordkarte abgeben und das nächste Team fährt zum Start vor.

 

Eine weitere Möglichkeit um mit Wertungsverlust auf der WP bestraft zu werden, ist unsportliches Verhalten gegenüber anderen Teams.

 

Beispiel:

Sie behindern ein anderes Team auf der Strecke, z.B. bei der Fahrt in dem sie es blockieren oder es bei der Zieleinfahrt behindern. Auch hier wird die Strafe von einem Sachrichter ausgesprochen und ist endgültig.

 

Das behinderte Team bekommt für die WP auf jeden Fall eine „Faire Zeit“ angerechnet und sollte durch die Behinderung keinen Nachteil erfahren.

 

Das Team, von dem das unsportliche verhalten ausgegangen ist, wird an der nächsten Kontrollstelle aufgefordert, die Bordkarte abzugeben und die Rallye zu beenden.

 

Das was hier in vielen Zeilen erklärt wurde liest sich dann in der Ausschreibung bzw. in den Ausführungsbestimmungen wie folgt:

 

0,01 Punkte für Unter oder Überschreiten der WP Fahrzeit je 1/100 Sekunde.

 

10 Punkte für Unter oder Überschreiten der WP Fahrzeit um mehr als 10 Sekunden.

 

10 Punkte für unerlaubtes Halten auf der WP in den Halteverbotszonen.

 

Wertungsverlust bei Startverzögerung bei der WP um mehr als 30 Sekunden und bei unsportlichem verhalten gegenüber anderen Teams/Teilnehmern/Sportwarten.

 

 

Wir hoffen, wir haben alles verständlich erklärt, für offene Fragen senden sie ein Mail an kontakt@volmetal-klassik.de

 

Bitte Berücksichtigen sie, alle erklärten Punkte gelten für die Volmetal-Klassik. Andere Veranstalter können anders werten.

 

 

In einen der nächsten Berichte auf volmetal-klassik.de wird erklärt, wie die Zeitnahme auf der WP bei der Oldtimer Rallye funktioniert und wie man sich als Team am besten auf die WP vorbereitet.

 

Mit freundlichen Grüßen

Volmetal-Klassik

 

04. März 2017

 

Der Schirmherr der 1. Volmetal-Klassik wird am kommenden Dienstag 70, wir sagen herzlichen Glückwunsch und wünschen alles Gute !

 

Bei der Rallye Monte Carlo fuhr er für vier verschiedene Marken zum Gesamtsieg.

 

Im Nebel von Arganil verpasste er der gesamten Rallyeelite auf 42 Kilometern mehr als vier Minuten.

 

Den Pikes Peak erklomm er in Rekordzeit ! Drei Beispiele für die großen Leistungen des Walter Röhrl, der schon seit vielen Jahren zur Rallye Legende geworden ist.

 

Bei der größten deutschen Rallye aller Zeiten, der Olympia-Rallye 1972 –– fuhr Röhrl auf einem Ford Capri so schnell, dass die Sportkommissare  zuerst von einem Zeitnahme-Fehler ausgingen.

 

Der unbekannte Regensburger fuhr den internationalen Top-Stars bis zum Ausfall um die Ohren – und machte sich schnell einen Namen.

 

1974 wurde Röhrl auf Opel Europameister !

 

1975 fuhr er bei der Akropolis Rallye seinen ersten Gesamtsieg bei einem Rallye WM Lauf ein.

 

1980 wurde Walter Röhrl  auf Fiat Rallye-Weltmeister !

 

1982 wurde Röhrl zum ersten Doppel-Weltmeister der Rallyegeschichte gekrönt und hätte wohlmöglich noch mehr Titel holen können, wenn er nur gewollt hätte.

 

Auf der Rundstrecke beendete Röhrl später seine aktive Karriere - aber erst, nachdem er den Stars in der IMSA, DTM oder bei den 24 Stunden am Nürburgring und in Le Mans gezeigt hatte, zu was ein Rallye-Fahrer fähig ist.

 

Heute ist Röhrl mit Porsche verbunden, für die er seit 1993 als Repräsentant und Versuchsfahrer tätig ist.

 

Anlässlich seines 70. Geburtstags am Dienstag den 07. März erscheint das Buch:

 

„Walter Röhrl – Querlenker“ das Buch porträtiert den Ausnahmesportler auf besondere Art und Weise. Von A wie «Aufschrieb» über G wie «Größenwahn» bis Z wie «Zukunft» führen mehr als 300 größtenteils unveröffentlichte Fotos – jeweils mit kurzen Anekdoten garniert – durch das Leben des Walter Röhrl.

 

Das von McKlein Publishing in Kooperation mit der Edition Porsche Museum herausgegebene und von Röhrl-Biograf Wilfried Müller verfasste Werk ist ab sofort im Handel erhältlich.

 

24. Februar 2017

 

Gestern Abend, auf der Vorstandssitzung des AC Lüdenscheid e.V. im ADAC, wurde für die 2. Volmetal-Klassik wie folgt beschlossen:

 

Der Termin wurde auf den 16. Juni 2018 festgelegt.

 

Die Streckenlänge soll 160 km nicht überschreiten, es wird wieder mit zwei Orientierungsetappen, besetzten Kontrollen und sechs Wertungsprüfungen geplant.

 

Die Aufgabenstellung erfolgt Sportlich und Touristisch.

 

Der AC Lüdenscheid e.V. im ADAC  bemüht sich um einen Lauf zum ADAC Oldtimer Cup Westfalen-Lippe.

 

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Holger Niklas

AC Lüdenscheid e.V. im ADAC

23. Februar 2017

 

Die Wertungsprüfung bei der Oldtimer Rallye wird oft und gern mit „GLP“ beschrieben oder abgekürzt.

 

Liebe Oldtimerfreunde, einer Fahrt auf Zeit, über 15 Meter Strecke, als GLP zu bezeichnen, das ist sicher etwas übertrieben.

 

Eine „GLP“ (Gleichmäßigkeitsprüfung) ist eine Prüfung über eine längere Strecke, mit bekannten und geheimen Zeitkontrollen zur Schnittüberwachung bzw. zur Überwachung der gleichmäßigen Fahrweise.

 

An dieser Stelle darauf einzugehen, wie eine „GLP“ aufgebaut und gefahren wird, macht keinen Sinn.

Eine „GLP“ kann es bei der Volmetal-Klassik aus vielen Gründen nie geben.

 

Alle Prüfungen zur Volmetal-Klassik waren und werden Sollzeitprüfungen sein, bei der Volmetal-Klassik kürzen wir das mit dem Kürzel „WP“ (Wertungsprüfung) ab.

 

Eine Sollzeitprüfung ist eine festgelegte Strecke, die in einer vorgegebenen Zeit von den Teams gefahren werden soll. 

 

Zeitabweichung für zu schnelle oder zu langsame Fahrt, wird mit Punkten geahndet. Es gibt aber noch mehr Möglichkeiten auf der WP Punkte zu sammeln, dazu später mehr.

 

Die Strecken der Sollzeitprüfungen können, wie bei der Volmetal-Klassik, als kurze WP, bis 300 Meter oder als lange WP, über 300 Meter Streckenlänge, ausgelegt sein.

 

Der Unterschied ? Auf der kurzen WP gilt für die Teams auf der gesamten Strecke absolutes Halteverbot und auf der langen WP darf, vor dem gelben Ziel - Vorankündigungsschild, Vorzeit abgewartet werden.

 

 

Hier wird der Unterschied,  kurze und lange WP, in Skizzen erklärt.

Auf Bild Nummer 1 sehen wir den Aufbau zum Start einer kurzen WP (kürzer als 300 Meter) aus der Vogelperspektive. Die gestrichelte Linie markiert die Start - Lichtschranke.

Auf Bild Nr. 2 sehen wir den Aufbau zum Start einer langen WP (länger als 300 Meter).

Der Unterschied: Auf der langen WP wird kurz nach dem Start die Kontrollzone aufgehoben und damit u.a. das Anhalten am Streckenrand erlaubt.

Auf Bild Nr. 3 sehen sie den roten Oldtimer auf der Strecke einer kurzen WP. Für das Team gilt absolutes Halteverbot.

Auf Bild Nr. 4 sehen sie den roten Oldtimer auf der Strecke einer langen WP. Sie sehen auch, dass das Auto gerade das Vorankündigungsschild der Stempelkontrolle passiert. Am roten Schild sollte das Auto anhalten und die Bordkarte zum stempeln vorlegen. Danach fährt das Auto weiter.

 

Stempelkontrollen werden auf einer kurzen WP nicht vorkommen. Warum ? Weil auf der kurzen WP, das Anhalten nicht erlaubt ist.

Auf Bild Nr. 5 sehen sie, wie der Oldtimer auf der kurzen WP Richtung Ziel fährt. Es gilt nach wie vor absolutes Halteverbot.

Auf Bild Nr. 6 sehen sie wie der Oldtimer auf der langen WP ins Ziel fährt. Der Unterschied zur kurzen WP, bis zum gelben Schild hätte das Team anhalten dürfen um ggf. Zeit abzuwarten. Hat das Team das gelbe Schild passiert, dann gilt auch auf der langen WP, auf den letzen 100 Metern, absolutes Halteverbot.

Auf dem Bild Nr. 7 sehen sie, wie der rote Oldtimer bereits durch die Ziel - Lichtschranke gefahren ist und am STOP Schild hält. Vor dem Schild STOP ist das halten nicht erlaubt. Es macht dabei keinen Unterschied ob kurze oder lange WP. Angehalten werden darf nach Zieldurchfahrt immer erst am STOP Schild.

 

In einem der nächsten Beiträge  auf Volmetal-Klassik.de wird erklärt, wie die WP gewertet wird und wofür es auf der WP Punkte geben kann.

 

 

Ab dem 09. März 2017 werden beim Clubabend des AC Lüdenscheid, Oldtimer Rallye Themen erklärt und diskutiert, wer Interesse hat, der ist recht herzlich eingeladen.

 

Den genauen Termin/Ort und das Thema erfahren sie unter dem Button „Aktionen“.

 

18. Februar 2017

 

Die Siegerehrung bei der 1. Volmetal-Klassik hätte auch etwas früher stattfinden können. Stimmt !

 

Für alles gibt’s Erklärungen. Auch für unsere Siegerehrung zur fortgeschrittener Stunde.

 

Um 18.30 Uhr war die komplette Auswertung fertig, doch dann traten Diskusionen auf, auf die ich und auch kein andere aus unserm Team vorbereitet war.

 

Am besten ich erkläre das Mal von Anfang an. Wer keine Lust auf eine lange Geschichte hat, der klickt weiter. Für Interessierte, können die folgenden Zeilen durchaus kurzweilig und unterhaltsam sein.

 

Am Donnerstagabend vor der Rallye klingelt mein Telefon. Hey Kroschi ! ich bin‘s, ich will dich am Samstag unterstützen und bin dein Fahrerverbindungsmann, ich kenne mich aus und ich kann dir den Rücken frei halten. Wenn reklamiert wird, dann schickt die Leute zu mir, ich kümmere mich und prüfe, ob die angebrachte Reklamation gerechtfertigt ist.

 

So ein Angebot nimmst du als unerfahrener Fahrtleiter wie ich, gerne an. Fahrerverbindungsmann ist nicht unbedingt der Job, um den sich Teilnehmer zanken und auch nicht jeder ist für so  einen Job qualifiziert.

 

Der Einfachkeithalber und auch um Buchstaben zu sparen, nenne ich den Fahrerverbindungsmann ab hier einfach nur FB. Ich hoffe, das ist für alle Leser in Ordnung.

 

Am Rallyetag, kurz nach 10, leuchte die gleiche Nummer im Display meines Handys auf wie am Donnerstagabend. Ich nehme das Gespräch an und höre von meinem FB:

 

Kroschi, die Zeit auf der ersten WP 1 ist nicht zu schaffen ! Ohne das ich zu Wort komme redet mein FB weiter: Wir drehen um und fahren WP 1 noch mal. 

Bitte was ?, frage ich nach. Der FB wiederholt sein Plan. Ich vermutete beim FB den Kontrollverlust und dachte, das fängt ja gut an.

 

Laut und deutlich sagte ich zum FB: Wenn ihr das versucht, dann ist die Rallye für euch am Start zu WP 1 vorbei und beendete das Gespräch. Danach habe ich den WP Leiter informiert.

 

Am Nachmittag, beim Kaffee Stopp in Meinerzhagen traf ich dann unseren FB. Obwohl ich, mit der gesperrten Straße in Meinerzhagen, gerade aktuelle Dinge zu regeln hatte, habe ich meinem FB zugehört.

 

Seine Geschichte : Wir sind volles Rohr auf WP 1 gefahren, dann die Kontrolle und kurz vor dem Ziel sind wir noch auf ein vor uns gestartetes Fahrzeug aufgelaufen, das hat uns zusätzlich behindert und aufgehalten. Die vorgegebene Zeit war für uns nicht zu schaffen.

 

Ich versprach dem FB das ganze zu prüfen und ggf. für das Team auf WP 1 eine Faire Zeit einzusetzen.

Faire Zeit ? Demnächst, in einem der nächsten Beiträge, wird genau erklärt, was eine Faire Zeit ist und wann diese eingesetzt wird.

 

Das Team, auf das unser FB aufgelaufen war, stand auch beim Kaffee Stop in Meinerzhagen und ich konnte mich sofort erkundigen was los war. Stimmt, sagte die Nr. 34, die vor unserem FB gestartet war, hinter uns ist ein Auto gekommen das wie wild geblinkt und gehupt hat.

 

Ich rufe die Auswertung an, berichte und bitte um Prüfung der Zeiten und erkläre, dass man für das Team Nr. 35, wenn nötig auf WP 1 eine Faire Zeit einsetzt.

 

Kurze danach klingelt mein Telefon, es meldet sich der Obmann der Zeitnahme und sagt : Alles in Ordnung, alles bleibt so wie es ist. Die Nr. 34  hat die vorgegebene Fahrzeit von 2 Min. 56 Sekunden bis auf 1,99 Sekunden eingehalten und das Team Nr. 35 war um eine Minute zu schnell.

 

Eine Minute zu schnell ? Ich denke, ich höre nicht richtig und kann es nicht glauben, was für ein Schlitzohr, unser FB.

 

Weiter geht’s für mich von Meinerzhagen nach Lüdenscheid zum Ziel und dann nach Hagen.

 

Gegen 18:45 Uhr komme ich in Hagen an, die Auswertung ist bis auf Kleinigkeiten fertig und eigentlich wollten wir um 19:30 die Ergebnisse aufhängen um dann, um kurz nach 20 Uhr mit der Siegerehrung beginnen.

 

Vor dem Feuervogel treffe ich unseren FB und teile ihm mit, dass es keine Faire Zeit für ihn gibt und dass sie für die erste WP 10 Punkte (Maximale Punktzahl) bekommen. Natürlich argumentiere ich und erkläre ausführlich, dass wir bemerkt haben, das er eine Minute zu schnell gefahren ist.

 

Der FB sagt : Na ja, wenn das so ist, dann ist das so aber könntest du mir die Kontrollstreifen der Zeitnahme zeigen. Ich schaue ihn an und frage : Ist das dein ernst ? FB antwortet: Das steht mir zu ! Und besteht darauf, die Kontrollstreifen der Zeitnahme zu sehen.

 

Man muss wissen, die Auswertung wurde bei der Volmetal-Klassik in einem Satellitenfahrzeug, dem ADAC Sprinter, durchgeführt. Die Ergebnisse der WP’s wurden über den Tag, nach Ende jeder WP, per Kurier zum Auswertungsteam in den Sprinter geliefert. Nur so war überhaupt eine schnelle Auswertung für über 100 Teams möglich.

 

Der Sprinter stand am Vormittag in Schalksmühle, am Nachmittag in Meinerzhagen, später noch mal in der Nähe von Schalksmühle und gegen 18:45 Uhr im Parkhaus der Elbershallen. Also gut und gerne 250 Meter vom Innenhof der Elbershallen entfernt.

 

Ich bin in den Feuervogel und habe Zeitnehmer und Auswerter gebeten, die gerade dabei waren ihr Equipment aufzubauen, mit mir zum Sprinter zu laufen und dem FB die gewünschten Kontrollstreifen der Zeitnahme zu zeigen.

 

45 Minuten später waren wir zurück und der FB hatte alles gesehen, was er sehen wollte.

 

Unser Zeitplan, die Ergebnisse um 19:30 zu veröffentlichen, war leider mittlerweile überschritten.

 

Mein Fehler, ich habe mich einlullen lassen und bin dem Wunsch von unserem FB nachgekommen. Ein Protest gegen die Zeitnahme, so wie er von unserem FB angebracht wurde, ist so nicht üblich und wird auch eigentlich nicht gewährt. Wieder was gelernt.

 

Kurz vor 21 Uhr wurden dann die Ergebnisse der 1. Volmetal-Klassik an die Wand genagelt. Kaum waren die Ergebnisse öffentlich, stand mein FB wieder vor mir und wollte wissen, warum er 10 Punkte für eine fehlende Kontrolle auf der ersten Orientierungsetappe erhalten hat.

 

Ich erklärte ihm wo er die Kontrolle ausgelassen hat. Doch wieder konnte der FB nicht verstehen, wo und wie und warum gerade er.

 

Wer sich auskennt der weiß, wie schnell jetzt die Minuten vergehen.

 

Links hinter mir eine Stimme: 180 ZK Strafpunkte, ihr habt sie doch nicht alle, das kann doch gar nicht sein. Nein, ich drehte mich nicht um, erkannte aber an der Stimme, wer sich da im falschen Ton beschwert.

 

Tatsächlich, ein Team hatte sich 180 Punkte an den ZK’s eingefangen aber dazu weiter unten mehr.

 

Rechts hinter mir kommt eine junge Frau und beanstandet, dass bei ihnen auf der Ergebnisliste nur fünf WP Zeiten aufgeführt sind. Als der Auswerter ihr das sechste Ergebnis zeigt, war alles wieder in Ordnung, sie hatte die Zeit von WP 6 einfach übersehen und entschuldigte sich beim Herrn von der Auswertung, so geht’s auch.

 

Ein weiteres Team hatte auf WP 4 die Sollzeit verwechselt und war als Touristen Team, die Zeit der Sportler gefahren, das konnte sofort aber auch ein paar Tage später, in einem langen und nettem Telefongespräch, ganz genau geklärt werden.

 

Bei unserm FB war mittlerweile der Kessel auf maximalem Druck und er verlangte, die Handschriftlich geführte Kontrollliste, der ihm fehlenden Kontrolle einzusehen. Den Wunsch haben wir ihm aber nicht mehr erfüllt. Sorry aber einmal muss Schluss sein.

 

Jetzt zu dem Team, das sich 180 ZK Punkte eingefangen hatte. Einem erfahrenen Beifahrer und Oldtimer Rallye Organisator war folgender Fehler unterlaufen. Er hatte die erste Aufgabe im Bordbuch übersehen, sich aus den am Startplatz ausliegenden Listen, seine ZK Zeiten zu notieren und so ist er, mit seinem Fahrer und seinem Fehler vom Morgen, den ganzen Tag ohne Zeitplan gefahren und hat dabei 180 Punkte gesammelt. Dumm gelaufen!

 

Diese Vorfälle erklären, warum die Siegerehrung zur 1. Volmetal-Klassik später als geplant stattgefunden hat. Wir können uns dafür nur Entschuldigen und wir haben für 2018 gelernt.

Wir versprechen, das wir 2018 auf solche Störungen besser vorbereitet sind und werden dafür sorgen, das die Siegerehrung pünktlich beginnt.

Anhang:

 

Unser FB der 1. Volmetal-Klassik gehört zu den erfahrensten Oldtimer Beifahrern in NRW und hat schon viele, viele Pokale und Preise gewonnen, das schätze und respektiere ich und deshalb hat es mich gefreut, das am Donnerstagabend sein Angebot kam, bei der Volmetal-Klassik der FB zu sein.

 

Eigentlich hätte unserem FB auffallen müssen, das sie auf WP 1 eine Minute zu schnell, also viel zu schnell unterwegs waren. Denn als erfahrener Copilot merkt man, ob man mit einem Schnitt von 32 oder 48 km/h unterwegs ist.

 

Unter uns, wer die WP „Rölvede Uphill“ in einer Zeit von 116 Sekunden fährt, zwischendrin noch 10 Sekunden an der Stempelkontrolle verliert. Bremsen, anhalten und wieder los. Der ist im Renntempo unterwegs aber nicht im Stil einer Oldtimer Rallye, der muss Zeitbereinigt, einen Schnitt von über 50 fahren.

 

Schade denn bis auf WP1 und der fehlenden Kontrolle von Schalksmühle, war das Team Nr. 35 sehr gut dabei. Es hätte sich unter den ersten drei Teams in der Gesamtwertung der Touristen einsortieren können und ein Klassensieg wäre auch drin gewesen.

 

Auch das Team mit den 180 ZK Punkten hätte, das ohne Zweifel viel Erfahrung an den Start gebracht hat, wenn es nach Fahrplan gefahren wär, die Rallye mit einem guten 4. Rang in der Gesamtwertung der Touristen beenden können und der 2. Rang in ihrer Klasse wäre auch dabei rausgesprungen.

 

Hätte, hätte Fahrradkette !

 

 

6 Fotos zum Bericht von D. Lücker

Die Volmetal-Klassik hat bei der Auswertung keine Fehler gemacht ?

 

Doch, haben wir.

 

Wir haben ein Team, das kurz vor dem Start der Rallye um genannt hatte, von sportlich auf touristisch, falsch bewertet. Leider können wir das nicht Rückgängig machen und können uns für unseren Fehler bei dem Team Schotenröhr / Kuhn nur entschuldigen.

 

Übersehen haben wir das Porsche Team Buschmann / Kemmler bei der Vergabe der Porsche Pokale. Auch dafür wollen wir uns entschuldigen.

 

Team Schotenröhr / Kuhn räumen wir einen kostenfreien Startplatz für die 2. Volmetal-Klassik ein.

 

Dem Porsche Team Buschmann / Kemmler möchten wir die verdienten Sonderpokale, mit dem dazugehörigen Applaus, bei der Siegerehrung der 2. Volmetal-Klassik überreichen.

 

Mit sportlichen Grüßen

Reiner Kroschinski, Fahrtleiter

16. Februar 2017

 

Die moderne Oldtimer Rallye !? Im Automobilsport ist alles geregelt. Beim Rennen auf der Rundstrecke, bei der Rallye, beim Bergrennen und beim Slalom gibt es Regeln und Vorschriften.

 

Das Reglement, an das man sich als Veranstalter und Teilnehmer halten muss, ist allen bekannt.

 

Wer Lizenzierten Motorsport betreibt, der weis ganz genau was ihn erwartet, wenn er sich anmeldet.

 

Bei der Oldtimer Rallye ist das ganz anders. Es gibt keine Einheitliches Reglement das alles regelt, und es gibt auch keine einheitliche Ausschreibung, die alles erklärt.

 

Bei der Oldtimer Rallye kommt es alleine auf den Veranstalter an, wie er die Rallye auslegt und welche Aufgaben gestellt werden. Deshalb sind die manchmal seitenlangen Ausführungs-bestimmungen einer Rallye so wichtig.

 

Es kommt leider vor, das Veranstalter vergessen, dass sich nicht nur Orientierungsspezialisten zur Oldtimer Rallye anmelden. Beispiele dafür, wie man es bei den Orientierungsaufgaben übertreiben kann, die gibt es genug.

 

Wenn man in die verschiedenen Ergebnislisten schaut, dann erkennt man schnell, dass der eine oder andere Veranstalter eigentlich andere Teilnehmer erwartet hatte.

 

Die Volmetal-Klassik lehnt sich an die klassischen Rallye vergangener Zeiten an. Orientierung und Wertungsprüfungen im Mix, wobei die Orientierung auch gut von Rallye Einsteigern absolviert werden kann und mehr einen symbolischen Charakter hat.

 

Die Wertungsprüfungen bei der Volmetal-Klassik sind Sollzeitprüfungen, mal kurz, mal länger, mal mit und mal ohne Überraschung, immer auf abgesperrten Strecken und immer so ausgelegt, das alle die vorgegebene Zeit einhalten können.

 

Das man sogar als „Rallye Novize“ bei der Volmetal-Klassik erfolgreich sein kann unterstreicht, stellvertretend für viele Zuschriften, folgendes Mail :

 

Hallo Volmetal-Klassik,

 

meine Frau und ich möchten uns für die tolle Rallye bedanken. Unabhängig von dem überraschen Ergebnis (es war unsere allererste Veranstaltung dieser Art), hatten wir einen wirklich spannenden und ereignisreichen Tag, der uns viel Spaß gemacht hat.

 

Der Tag war super organisiert, wir fühlten uns gut betreut und bedanken uns bei Allen, die trotz des schlechten Wetters immer gut gelaunt und freundlich die Rallye begleiteten. 

 

Beste Grüße aus Dortmund……

 

Auch deshalb, beansprucht die Volmetal-Klassik für sich, eine moderne Oldtimer Rallye zu sein. Leichte Aufgabenstellung bei den Orientierungsetappen, die auch ohne spezielle Vorkenntnisse von Einsteiger Teams Fehlerfrei  gefahren werden können und Wertungsprüfungen, die von jedem Team, etwas  Übung vorausgesetzt, mit guten Ergebnissen gemeistert werden.

 

13. Februar 2017


Das war nicht so toll. Die Dokumentenabnahme und technische Abnahme zur Volmetal-Klassik 2016 am Samstagmorgen. Das ist nicht so gelungen, dafür muss ich mich bei allen Teams, die zur 1. Volmetal-Klassik gestartet sind, entschuldigen. Dabei war die Abnahme kein personelles Problem, die Mädels und Jungs waren voll motiviert und haben alles gegeben.

 

Die Aufgaben vor dem Start der Rallye waren zum Ende hin einfach sehr, sehr umfangreich und darunter hat die Logistic  für die Abnahme am Samstag gelitten. 2018 wird das besser und schneller, viel besser, viel schneller. Versprochen !

 

 

Irgendwann muss man, wenn man eine Rallye plant, Entscheidungen treffen und einige Entscheidungen müssen ziemlich früh getroffen werden.

 

Als Startort haben wir uns im Oktober 2015 für das Areal der Elbershallen in Hagen entschieden.

 

Warum Hagen ?

 

Weil die 1. Volmetal-Klassik zu dem Zeitpunkt, als diese Entscheidung getroffen wurde, als Gemeinschaftsveranstaltung in Planung war und weil jeder einen besonderen Part für seinen Club beanspruchte. Start und Ziel in Hagen, so war es vereinbart und deshalb wurde ab Oktober 2015 so geplant.

 

Natürlich konnten wir uns im Oktober 2015 nicht vorstellen, das das Interesse an der 1. Volmetal-Klassik so groß sein würde und das die Nennliste, die wir Mitte Januar 2016 eröffnet hatten, bereits Mitte März, wegen Überfüllung, schon wieder geschlossen wurde. Mehr als 100 Teams hatten bis zum Frühlingsanfang 2016 ihre Anmeldung abgegeben.

 

Wenn man zurück blickt, dann starteten zu den Oldtimer Rallyes der ADAC Vereine im Volmetal, in den letzten Jahren, weniger als 50 Autos.

 

Das wir dann beim Start im Areal historischer Industriekultur fast erstickt wären, das war im Oktober 2015 wirklich nicht zu erwarten.

 

Vorsorglich hatten wir uns deshalb ab April für einen Sammelpunkt außerhalb der Elbershallen entschieden, um die Fahrzeuge, nach Startnummern sortiert, auf das Startgelände zu führen. Im Nachhinein betrachtet, ist das, auch mit der Geduld aller Teilnehmer, ganz gut gelungen.

 

Gut war auch, das uns am Samstagmorgen der Hagener AC, der sich im März 2016 aus der Veranstaltergemeinschaft  der Volmetal-Klassik zurückgezogen hatte, uns beim sortieren der Fahrzeuge auf dem großen Parkplatz geholfen hat. Dafür noch mal Herzlichen Dank.

 

Das von den Experten erwartete Chaos zum Start der 1. Volmetal-Klassik blieb aus und pünktlich um 9:01 Uhr konnte das erste Fahrzeug durch den ADAC Startbogen im Innenhof der Elbershallen fahren.

 

Bemerkung.

 

Wenn ich zu entscheiden hätte, wo in Hagen, wann auch immer, eine Oldtimer-Rallye gestartet wird, ich würde wieder für den Innenhof der Elbershallen plädieren. Die Oldtimer und Youngtimer der 1. Volmetal-Klassik haben dort ein tolles Bild abgegeben. Und, ich würde wieder auf das Team vom AC Lüdenscheid vertrauen, die haben dort ab 6 Uhr einen Super Job gemacht.

 

Mit sportlichen Grüßen

Reiner Kroschinski, Fahrtleiter

 

5 Fotos zum Thema von Richard Holtschmidt

2. Februar 2017

 

Vor einem Jahr, am 02. Februar 2016, erreichte uns die 28. Nennung zur Volmetal-Klassik. Aus Hessen meldeten sich Salvatore und Anette Maimone mit einem ganz besonderem Fiat zur Rallye an. Einem Fiat Dino Spider Cabrio.

 

Das besondere an dem Fiat Dino Spider, der als Cabrio und Coupe im Zeitraum von 1966 bis 1972 in 7651 Exemplaren gebaut wurde, er hat einem waschechtem Ferrari Motor unter der Haube.

 

Warum ? Ferrari wollte diesen Motor im Rennsport einsetzen, zur Homologation mussten aber 500 Einheiten von dem Ferrari V6 hergestellt werden.

 

Da Ferrari aber damals nicht in der Lage war, eine solche Stückzahl zu produzieren,  übernahm Fiat diese Aufgabe. Jetzt werden sie denken, Fiat und Ferrari, das ist doch sowieso eine Firma, weit gefehlt, damals nicht.

 

Der ursprüngliche Motor, der als reines Rennsporttriebwerk konstruiert war, eignete sich jedoch nicht für die Fertigung in größeren Stückzahlen und wurde von Fiat in zahlreichen Merkmalen dafür überarbeitet.

 

Der Motorblock wurde aus Grauguss und nicht aus Aluminium gefertigt. Kettenantrieb und Ventilspieleinstellung wurden geändert.

 

Ferrari verwendete den von Fiat gefertigtem Motor auch im Ferrari Dino, der ab 1968 gebaut wurde und Lancia baute den Motor in den Stratos ein, der als Rallyeauto vier Weltmeisterschaften gewinnen konnte.

 

Witzig, Ferrari gab für den V6 Motor in den Ferrari Fahrzeugen stets höhere Leistungswerte an als Fiat für den Dino Spider, obwohl es keine leistungsrelevante Unterschiede gab und alle Motoren bei Fiat gefertigt wurden.

 

Wir senden liebe Grüße nach Hessen und würden uns freuen, wenn Salvatore und Anette wieder dabei sind, wenn 2018 die 2. Volmetal-Klassik gestartet wird.

31. Januar 2017

 

Die WP‘s sind das Salz in der Suppe bei der modernen Oldtimer Rallye. Die ersten fünf bei den Sportlern, die ersten zehn bei den Touristen und die ersten vier bei den Youngtimern, haben die Orientierungsaufgaben der 1. Volmetal-Klassik fehlerfrei gelöst. Die Entscheidung in jeder Kategorie fiel auf den sechs Wertungsprüfungen der Rallye.

 

Gut, das bei der Volmetal-Klassik sechs WP’s von den Teams absolviert wurden und nicht, wie bei vielen anderen Oldtimer Rallyes üblich, die Entscheidung bei Punktgleichheit, nur auf ein oder zwei Wertungsprüfungen entschieden wird.

Bei sechs WP’s gewinnt auf jeden Fall das bessere Team, bei nur ein oder zwei WP’s, entscheiden oft nur Zufall und Glück.

 

Leider spricht einiges gegen sechs WP’s. Genehmigungsgebühren, Absperreinrichtungen, Personal für Absperrung und Zeitnahme, das alles erhöht die Kosten, ohne Sponsoren, wären sechs WP’s bei der Volmetal-Klassik nicht möglich gewesen.

 

Wenn 2018 die 2. Volmetal-Klassik gestartet wird, dann wird auf jeden Fall wieder mit sechs WP’s geplant. Versprochen !

27. Januar 2017

 

Mit gleicher Aufgabenstellung wurden bei der 1. Volmetal-Klassik, 77 von insgesamt 105 Teams, in der Touristischen Wertung gestartet ( 64 Oldtimer und 13 Youngtimer ).

 

Schaut man bei der Auswertung der Touristischen Ori Aufgabenstellung genauer hin, dann sieht man, die meisten Teams haben einen sehr guten Job gemacht.

 

19 Teams sind mit null Punkte, sieben Teams mit zehn Punkte, sechs Teams mit 20 Punkte, sieben Teams mit 30 und sieben Teams mit 40 Punkte und 22 Teams mit 50 und mehr als 50 Punkte, ins Ziel gefahren.

 

Ob in touristischer Wertung die Aufgabenstellung bei der 1. Volmetal-Klassik zu leicht, gerade richtig oder zu schwer war, kann man aber nicht so einfach erkennen.

 

Zum Glück stehen aber auch vor jedem Ergebnis die Namen der teilnehmenden Fahrer und Beifahrer und wenn man sich auskennt, dann stellt man fest, in der Kategorie „Touristen und Youngtimer“ starten doch schon ein paar Experten, die das 1 x 1 der Orientierung gut beherrschen.

 

Als Veranstalter wollen wir verantwortungsvoll handeln und wenn eben möglich, faire Bedingungen für alle schaffen. Man fährt ja nicht zur Rallye um sich den Hintern versohlen zu lassen – Alle sollen Spaß haben !

 

Wenn man als Veranstalter erkennt, das 65 % der Teams mit den Aufgaben klar kommen und 35 % etwas weniger, dann muss man überlegen, ob man für weniger professionelle Teams, für die, die nur vor der Haustür und ausschließlich zum Spaß fahren, nicht eine Extra Klasse, bzw. eine Extra Wertung ausschreibt. Für 2018 denken wir jedenfalls schon darüber nach.

24. Januar 2017

 

Wir konnten es kaum glauben, aber frühe und ausführliche Zeitungsartikel in den Lüdenscheider Nachrichten, der Meinerzhagener Zeitung und im Allgemeinen Anzeiger, hatten das Interesse der Oldtimerfreunde an unserer Rallye geweckt und so konnte die 1. Volmetal-Klassik am 24. Januar 2016, fünf Monate vor dem Start der Rallye, schon die 15. Nennung entgegen nehmen.  

 

Sigrid Schröder und Bernd Bodderas aus Lüdenscheid meldeten sich mit einem Citroen 11 CV aus dem Jahr 1952 zur Rallye an. Schröder / Bodderas sind immer dabei wenn im heimischen Sauerland eine Rallye gestartet wird. Noch dazu ist Bernd Bodderas nicht nur aktiver Oldtimer Rallyefahrer, Bernd ist auch langjähriges Mitglied im AC Lüdenscheid.

 

Alle Mitglieder und der Vorstand wollten dass Bernd bei der 1. Volmetal-Klassik dabei ist und nach der Veranstaltung, beim Clubabend, sein Feedback zur Rallye abgeben konnte.

 

Mit der Startnummer 38 und in der Kategorie „Touristen“, in der Klasse 7, für Fahrzeuge bis 1960, haben Sigrid Schröder und Bernd Bodderas an der Rallye teilgenommen.

 

Allerdings kam der 64 Jahre alte Citroen Oldtimer von Schröder / Bodderas bei der sportlich ausgelegten Oldtimer Rallye an seine Grenzen. Die 60 PS reichten nicht aus, um die Wertungsprüfungen 1 / 4 / 5 und 6 in der vorgegebenen Zeit zu absolvieren. Gleich viermal musste das Team aus Lüdenscheid dafür die maximale Punktzahl einstreichen. Auf den Wertungsprüfungen 2 und 3, die im Volmetal auf einem großem Parkplatz gefahren wurden, gehörten Schröder / Bodderas allerdings zu den Besten.

 

In der Klasse haben Sigrid und Bernd aber dennoch einem guten 2. Rang und zwei tolle Pokale gewonnen und in der Gesamtwertung der „Touristen“ haben die Lüdenscheider den 35. Platz belegt.

 

Bei der 2. Volmetal-Klassik werden Sigrid und Bernd nicht mit dem Citroen am Start stehen und am Rallyetag, wie alle ACL Mitglieder, Aufgaben bei der 2. Volmetal-Klassik übernehmen. Aber irgendwo werden die Citroen Oldtimerfans den alten Citroen von 1952, bei der 2. Volmetal-Klassik schon bewundern können.

19. Januar 2017

 

Hinterher ist man immer Schlauer. 105 Teams waren bei der 1. Volmetal-Klassik 2016 dabei, 28 Teams davon sind in der Kategorie „Sportler“ gestartet.

 

Zehn Sportler Teams haben die Ori Aufgaben zur Volmetal-Klassik ohne Fehler mit null Punkte, acht Teams mit 10 Punkte und zehn Teams mit mehr als 10 Punkten absolviert. Sechs Teams haben außerdem noch Fehler Punkte an den ZK’s gesammelt.

 

Richtig, wenn man das ganze so analysiert, dann stelle ich fest, die Ori Aufgaben für die Sportler bei der Volmetal-Klassik hätten auch anspruchsvoller ausfallen können.

 

Doch bei einer Rallye Premiere geht man gern auf Nummer sicher und plant lieber etwas einfacher. Ich hoffe, alle Sportler können meine Entscheidung verstehen und haben Verständnis für mein Handeln.

 

Das heißt aber nicht, dass man das für die 2. Volmetal-Klassik nicht ändern kann. Versprochen, wenn 2018 die zweite Volmetal-Klassik gestartet wird, dann werden die Ori Aufgaben für die Sportler etwas schwieriger ausfallen.

17. Januar 2017

 

Wie schnell die Zeit vergeht. Vor genau einem Jahr erreichte uns die erste Nennung zur Volmetal-Klassik.

 

Thomas Fuchs und Carola Piepenstock überraschten uns mit einem faszinierenden Amerikaner und eröffneten am 17. Januar 2016 die Nennliste zur Volmetal-Klassik.

 

Zur Rallye starteten Fuchs / Piepenstock mit der Startnummer 40 auf der Tür.  Ohne Fehler hat das Team die Orientierungsaufgaben gelöst und auch beim Lichtschranken fahren, auf den sechs Wertungsprüfungen der Volmetal-Klassik konnte das Oldtimerteam, das unter Bewerbung des MSC Altena startet, überzeugen.

 

Mit nur 1,91 Strafpunkte konnten Thomas Fuchs und Carola Piepenstock die Klasse 7 für sich entscheiden, in der Gesamtwertung der Touristischen Wertung belegten sie den 3. Rang.

 

Volmetal-Klasssik erinnert sich gerne an das erfolgreiche Team mit den Chrysler Pylmouth Belvedere und wünscht Thomas Fuchs und Carola Piepenstock für 2017 alles Gute und eine erfolgreiche Saison.

 

14. Januar 2017 

 

Liebe Oldtimerfreude, liebe Rallye Fans. Die Endscheidung ist gefallen, 2017 wird keine Oldtimer Rallye Volmetal-Klassik durchgeführt.

 

Schon nach der Premiere 2016 gönnt sich die Organisation ein Jahr Pause. Die nächste Volmetal-Klassik wird für Juni 2018 geplant.

 

Wir bitten um ihr Verständnis und hoffen, das sie wieder dabei sind, als Zuschauer, Helfer, Sponsor  oder Teilnehmer, wenn die 2. Volmetal-Klassik 2018 im Juni  in Lüdenscheid gestartet wird.

 

In unregelmäßigen Abstanden werden wir informieren was für 2018 geplant wird. Bleiben sie informiert und schauen sie immer wieder mal hier vorbei.

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© Reiner Kroschinski